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Wolf-Dieter Holz  Impressum |

Einfach mal raus!

Ausrüstung


Auf Grund einiger Anfragen zur 2011-er Tour will ich hier im Detail über die Vorbereitung der Tour berichten. Was wurde geprüft, was mitgenommen, welcher Aufwand ist das?


Trotzdem ist eine Vorbemerkung notwendig: Was hier beschrieben wird, sind meine persönlichen Präferenzen. Es sind meine Gewohnheiten, meine Erfahrungen, es ist meine Leidensfähigkeit. Und es ist vor allem meine Erfahrung outdoor, auf mich als Person bezogen. Wer beispielsweise als junger Stadtmensch gwohnt ist, ständig mit einem Getränk in der Hand herumzurennen und dann willkürlich versucht, mit meinen hier genannten Flüssigkeitsmengen auszukommen, wird erhebliche gesundheitliche Probleme bekommen. Sehr ernsthafte gesundheitliche Probleme, die auf der Intensivstation enden könnten. Wer sonst weitgehend steril lebt, wird Probleme bekommen, wenn er mit Flußwasser das Geschirr säubert. Daneben ist zu beachten, daß doch etliche Ausrüstungsgegenstände mit an Bord waren, die der Dokumentation dienten. GPS-Technik, Laserentfernungsmesser zur Prüfung der Brückenhöhen, die dazugehörigen Batterien für zwei Wochen und vieles mehr.


Im Vergleich zu 2011 ist die nachfolgend beschriebene Ausrüstung minimiert worden. Alles auch nur annähernd entbehrlich erscheinende wurde schlicht gestrichen. Auch wenn es natürlich an der Fahrtstrecke irgendwo Benzin und Nahrungsmittel gibt, sollte es wieder eine autarke Tour werden. Das hat auch rein praktische Gründe, denn ich fahre ja allein. Während des Einkaufs liegt das Boot allein am Ufer herum. Und weil auf so einem Schlauchi nichts abzuschließen ist, ist das quasi eine Einladung. So bequem wie letztes Jahr wird es also nicht werden.


Was wurde mitgenommen?



1) Boot, Motor, Kraftstoff



Die Menge an Kraftstoff scheint für die Fahrtstrecke übertrieben, aber ich habe keine Erfahrungen, wie sich der Kraftstoffverbrauch bei Langfahrten gegen die Ströumung erhöhen wird.



2) Übernachtung



Auf Isomatte und Zelt habe ich also wie im vergangenen Jahr verzichtet. Das hat sich bewährt. Billiger Schlafsack bedeutet übrigens nicht unbrauchbar. Ich habe mit dem benutzten Modell schon bei minus 5 °C im Schneegbirge mitten im Winter unter einem Tarp genächtigt. Kalt sollte mir also nicht werden.



3) Verpflegung und Küche



Was oben als Nahrungsmittel zusammengefaßt wurde sind natürlich solche, die keine Kühlung benötigen. Auf dem Boot gibt es keine Möglichkeit dazu. Luxeriöse Essen wird es also nicht geben. Neben Knäckebrot zum Mittag beschränken sich die Nahrungsmittel auf eine Hauptmahlzeit am Abend für 10 Tage. Nudeln mit entsprechender Soße, Bratkartoffeln, Eier, Bohneneintopf, Röstis, Sülze etc. Damit läßt sich abends immer etwas schmackhaftes kochen und braten. Für zwei Tage gedenke ich Fisch zu fangen.



4) Hygenie und Gesundheit



5) Outdoorwerkzeug, Navigation und Luxus




6) Bekleidung


Hier können keine allgemeinen Angaben gemacht werden, da das, was mitgenommen wird, erheblich von den persönlichen Erfahrungen des Einzelnen abhängig ist. Regenschutz darf allerdings nicht fehlen. Auch Softshelljacken haben sich bewährt. Wichtig: Das muß alles in eine kleine Reisetasche passen!


Damit bin ich gut gerüstet für die große Tour.